16. Dezember 2004

Beim letzten Mehr-Wert-Team-Treffen im „alten“ Jahr zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz der „Mehr Wert für alle“-Aktivitäten rund um ein barrierefreies Internet. Die Aktion habe auch im vergangenen Jahr das Thema Barrierefreiheit positiv in die Öffentlichkeit transportiert und dazu beigetragen, dass mehr Internet-Seiten barrierefrei gestaltet werden.
In den nächsten Tagen findet die Endredaktion des Programmflyers statt, sodass das Programm pünktlich im Januar in Druck gehen und online bereitgestellt werden kann. Alle Plenumsveranstaltungen und Workshops werden von Fremdsprach- und Gebärdendolmetscher/innen begleitet. An der Zielgruppenorientierung der Workshops hält man nach den positiven Erfahrungen beim vergangenen Symposium fest. Eine stärkere Vernetzung wird dabei angestrebt.
Das Mehr-Wert-Team bedankt sich bei allen, die „Mehr Wert für alle“ im vergangenen Jahr unterstützt haben: Teilnehmer/innen, Verbände, Insitutionen, Sponsoren, Medien, Politiker/innen und und und.
06. Dezember 2004

Die Homepage von „Mehr Wert für alle“ ist für den begehrten „Biene-Award“ nominiert worden und zählt damit zu den besten deutschsprachigen barrierefreien Internet-Seiten!
Mehr als 230 Unternehmen, Organisationen und Verbände hatten in diesem Jahr ihre Web-Seiten für den Award der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen angemeldet. Die Seiten durchliefen in den vergangenen Monaten Feintests, in denen die generellen Anforderungen an Barrierefreiheit anhand eines umfangreichen Prüfkataloges analysiert wurden. 30 Bewerber wurden anschließend von Menschen mit verschiedenen Behinderungen intensiven Praxistests unterzogen. 23 der eingereichten Internet-Angebote, darunter auch die „Mehr-Wert-für alle“, kamen in die letzten Runde und qualifizierten sich für die begehrte Auszeichnung.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Preis in der Öffentlichkeit großen Zuspruch gefunden.
03. Dezember 2004
Das „Mehr Wert für alle“-Team war heute auf Einladung der Stadtverwaltung Trier zusammen mit weiteren karitativen Einrichtungen im Multimedia-Zentrum in der Stadt Metz im benachbarten Frankreich zu Gast.
Im Rahmen eines Arbeitsbesuches des grenzüberschreitenden Städtenetzes Quattropole erkundigte sich das Mehr-Wert-Team über das Multimedia-Zentrum und die Internet-Plattform „Medianet“, die Menschen ohne Computer-Kenntnisse oder Behinderungen beim Einstieg in das Internet helfen soll. Das Multimedia-Zentrum bietet u. a. allen Bürger/innen und Besucher/innen der Stadt Metz eine kostenlose Nutzung von Computern für private Büroarbeiten und dem Surfen im Internet.
Neben dem stärkeren Austausch und Vernetzung von „Mehr Wert für alle“ mit „Medianet“ wurde eine gemeinsame Ausrichtung des Mehr-Wert-Symposiums 2007 in Metz angedacht.
Gemeinsame Internet-Aktivitäten schreiben die Bürgermeister des Städtenetzes übrigens groß: Im Bereich E-Learning ist eine virtuelle Sprachenschule angedacht, die das Erlernen von Französisch, Deutsch und Luxemburgisch über das Internet ermöglicht. Eine Internet-Kulturplattform soll Kulturinstitutionen und Künstlern der vier Städte zusammenführen. Ferner ist angedacht das von der Stadt Metz initiierte Projekt „Medianet“ finanziell zu unterstützen.

30. November 2004

Die Tagungsdokumentation zum „Mehr Wert für alle“-Symposium 2004 ist ab sofort im Buchhandel für 9,50 EUR (inkl. MwSt.) erhältlich.
Auch der Bertuch Verlag (Postanschrift: Industriestr. 1, 99427 Weimar) nimmt Bestellungen unter Tel. 03643/441766 oder Fax 03643/441711 entgegen.
Die ISBN lautet 3-937601-12-0.
08. Oktober 2004

Das Unternehmen Gebärdenwerk hat seine Internetpräsenz überarbeitet und am 01.10.2004 freigeschaltet.
Das Besondere: Als erste Website im deutschsprachigen Raum wurden neben den allgemeinen Kriterien für die Barrierefreiheit auch die umfassende Zugänglichkeit für gehörlose Menschen sichergestellt. Der Zugang wird gewährleistet, indem Gebärdenwerk auf seiner Webseite alle Texte auch in die Deutsche Gebärdensprache übertragen und in Form von Filmen zur Verfügung stellt. Das ist wichtig, da viele gehörlose Menschen aufgrund mangelnder Kompetenz der Deutschen Laut- und Schriftsprache Schwierigkeiten haben, Texte und die darin enthaltenen Informationen zu verstehen.
Als Dienstleister für Gebärdensprach-Filme ist es für Gebärdenwerk selbstverständlich, die Informationen der eigenen Präsenz speziell aufzubereiten. „Immer mehr Informationsanbieter haben die Notwendigkeit von Informationen in Gebärdensprache erkannt, daher freuen wir uns über ein reges Interesse an unserer Dienstleistung“ berichtet der Geschäftsführer Ralph Raule und ergänzt: „Die ca. 80.000 Menschen in Deutschland, die in Gebärdensprache kommunizieren, sind als bisher unerschlossene Kundengruppe auch für die Wirtschaft höchst interessant.“
Der Internetauftritt des Gebärdenwerks entspricht ab sofort den Anforderungen der BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung).
30. September 2004

Die völlig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Titels „Barrierefreies Webdesign“ von Jan Eric Hellbusch ist so eben im dpunkt-Verlag erschienen. Hauptautor Hellbusch hat diesmal eine ganze Riege von Co-Autoren versammelt, die jeweils Teilaspekte der barrierefreien Webentwicklung und Programmierung beleuchten.
Das Buch orientiert sich eng an der BITV mit einer Fülle von illustrierten Gestaltungs- und Programmierbeispielen. Es bietet technische Grundlagen und Arbeitshilfen zur praktischen Umsetzung und Überprüfung der gesetzlichen Richtlinien.
Neben den „klassischen“ Techniken der barrierefreien Umsetzung von Webauftritten mit (X)HTML und CSS werden aktuelle Themen wie die barrierefreie Gestaltung in Macrormedia Flash und von PDF-Dokumenten genauer untersucht. Erstmals in einem deutschsprachigen Titel wird die Zugänglichkeit von Desktop-Anwendungen (grafische Programmoberflächen) ausführlich behandelt.
Die Autoren bitten darum, das Buch bei amazon.de zu bestellen, da nur auf diese Weise eine Umsatzbeteiligung für sie sichergestellt ist. Hellbusch ist auch als Referent für das kommende Mehr-Wert-Symposium angefragt.
Infos im Web: http://bf-w.de/dpunkt/
22. September 2004
Das Projektteam traf sich heute wieder im Club Aktiv e. V. in Trier. Im Vordergrund der Besprechung stand dabei die Planung des vorläufigen Veranstaltungsprogramms. In diesem Zusammenhang wurde auch der Einladungsflyer konzipiert, der bis zur nächsten Sitzung ausgearbeitet werden soll. Das Motto des nächsten Symposiums wurde festgelegt auf „Barrierfreie Interaktion und Integration - accessible interaction and integration“.
Weitere Themen waren: Auswertung der Teilnehmer-Fragebögen des Juni-Symposiums, Erstellung eines Zeitplanes und Planung weiterer Aktionen von „Mehr Wert für alle“.

2. August 2004
Beim heutigen Treffen im Club Aktiv in Trier hob die Arbeitsgruppe nochmals die große positive Resonanz auf das diesjährige Symposium hervor. Die Veranstaltungsreihe habe sich sehr gut positioniert und werde in der Szene als hochwertig angesehen. Aufgrund der großen Nachfrage nach den Workshops beschloss die Arbeitsgruppe auch während des Jahres Schulungen insbesondere für Web-Designer/innen und Entscheider/innen anzubieten.
Hauptthema der heutigen Sitzung war jedoch die Vorbereitung des nächsten Symposiums 2005 in Bitburg. Dort wird „Mehr Wert für alle“ Abschlussveranstaltung der Gemeinschaftsinitiative EQUAL sein, die sich in den vergangenen zwei Jahren u. a. mit dem Aufbau und der Implementierung eines Internet-gestützten Bildungsportals mit verschiedenen Bildungs- und Informationsangeboten zum Ziel gesetzt hat. Bis zur nächsten Sitzung Mitte September wird ein Grobkonzept für die Veranstaltung erarbeitet.

22. Juni 2004

Auch die zweite Auflage von „Mehr Wert für alle 2004“ war wieder ein voller Erfolg: Teilnehmer, Referenten und Veranstalter zeigten sich über Verlauf und Ergebnis hoch zufrieden.
Die Teilnehmer forderten in ihren „Trierer Thesen“, die Umsetzung eines „Internet für alle“ aktiv voranzutreiben und Barrieren in der Informationstechnik zu beseitigen. Der Gedanke der Barrierefreiheit müsse in die Bevölkerung getragen werden und Unternehmen von dem Image-Gewinn und den langfristigen Kosten-Einsparungen überzeugt werden. Behörden der öffentlichen Verwaltung sollten ihre durch den Gesetzgeber vorgesehene Vorreiterrolle wahrnehmen und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen auch in der Informationstechnik angehen. Die Gesetzgeber der Länder sollten international etablierte Standards ohne Verwässerung umsetzen und durch die Verabschiedung von Durchführungsverordnungen die entsprechende Grundlage für ein barrierefreies Internet der öffentlichen Hand schaffen. Unternehmen sollten dem Beispiel der öffentlichen Hand folgen und ihr Engagement durch Selbstverpflichtungen unterstreichen.
Die Gruppe der Web-Designer sieht die Standards für Barrierefreiheit schon sehr weit entwickelt; sie könnten sicher eingesetzt werden, ohne dass die Attraktivität der Web-Seiten wie in der Vergangenheit darunter leiden müsste. So sei die Validierung zu einem objektiven Qualitätsstandard geworden, der „eine sauberere Programmierung und eine optimale Zugänglichkeit der Internet-Seiten garantiere“. Fazit: Die Web-Accessibility sei für Web-Designer und Agenturen nicht nur eine große Chance, sich und ihre Arbeit zu professionalisieren, sondern ein unverzichtbares Mittel, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Einen weiteres Handlungsfeld sieht die Gruppe der Entscheider in einer besseren Qualifizierung rund um das Thema „Formulierung von Ausschreibungen und Vergabe von Aufträgen“ im Hinblick auf Barrierefreiheit. Man sehe beim Formulieren der Ausschreibungstexte ebenso einen Qualifizierungs- und Unterstützungsbedarf wie bei dem Abnahmeverfahren am Ende eines solchen Projektes. Hier sei Expertenwissen gefragt.
Die dritte Auflage im kommenden Jahr steht auch schon fest: Im Mai 2005 findet das nächste Symposium in der EuroBBW in Bitburg statt.
21. Juni 2004
17. Juni 2004

Am Vorabend zum Symposium trafen sich das Veranstaltungskomittee mit dem Moderator Thomas Vatheuer und den Referenten Dr. Michael Charlier und Claudia Wessels (Lebenshilfe Bremen e. V.) zu einem gemütlichen Austausch in einer Trierer Gaststätte. Zum Abschluß gaben Dr. Bernd Steinmetz und Thomas Stiren eine kleine Stadtrundführung durch das römische Trier für die Gäste.
10. Mai 2004
Zur letzten Arbeitssitzung vor dem Symposium traf sich heute das Projektteam im Robert-Schuman-Haus in Trier.
Es wurden die letzten organisatorischen Punkte geklärt und noch einmal der genaue Veranstaltungsablauf besprochen.
Äußerst zufrieden zeigte sich das Projektteam mit den Anmeldezahlen. Beim Workshop für Web-Designer/innen (Nr. 2) sind nur noch wenige Plätze frei.
Erneut stößt das Symposium auf großes bundesweites Interesse. Wie im vergangenen Jahr überwiegen wieder die Anmeldungen aus dem Bundesgebiet.
Noch werden Anmeldungen gerne entgegen genommen, der Anmeldeschluss ist erst am 25. Mai 2004!
24. März 2004
1. März 2004

Die Tagungsdokumentation zum „Mehr Wert für alle“-Symposium 2003 ist ab sofort im Buchhandel für 7,50 EUR (inkl. MwSt.) erhältlich.
Auch der Bertuch Verlag (Postanschrift: Industriestr. 1, 99427 Weimar) nimmt Bestellungen unter Tel. 03643/441766 oder Fax 03643/441711 entgegen.
Die ISBN lautet 3-937601-02-3.
28. Januar 2004

Die Vorbereitung für „Mehr Wert für alle 2004“ laufen wie am Schnürchen: Die Referenten/innen für die Workshops haben zugesagt, so dass Flyer und die Internet-Seiten mit dem genauen Programm in Bälde in den Druck gehen bzw. online gestellt werden können.
Beim ersten Treffen im neuen Jahr traf sich das Projektteam „Mehr Wert 2004“ in der Katholischen Akademie in Trier.
Auf der Tagesordnung standen ferner die Finanzplanung und weitere organisatorische Fragen.
Im Februar wird die Web-Site wieder für das Symposium zielgruppen-orientiert aufgebaut.
20. Januar 2004
Das Projektteam traf sich am Freitag, 16. Januar 2004, in der Katholischen Akademie in Trier mit dem Leiter der Online-Redaktion der
Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“, Joachim Engbrocks, um den aktuellen Planungsstand
der Initative „Mehr Wert für alle“ durchzugeben.
Der Redakteur nahm das Gespräch zum Anlass und brachte es als Aufmacher in der heutigen Online-Rubrik der
Tageszeitung.
Den vollständigen Artikel können Sie entweder auf unseren Seiten oder auch im Online-Angebot des Trierischen Volksfreundes, INTRINET, nachlesen: